Unternehmensnachfolge2022-03-16T08:18:13+00:00

Unternehmer Lexikon

Unternehmensnachfolge

Jedes Jahr wechseln in Österreich Tausende von Unternehmen ihre Besitzer. Die Gründe sind vielfältig. Oft jedoch ist es der Fall, dass gestandene Unternehmer mit gut funktionierenden Firmen am Ende ihre Berufsleben nach einem geeigneten Nachfolger suchen. Nicht immer ist ein natürlicher Nachfolger in Form eines Erben an der Hand.

Wer aus diesem Grund seine Firma verkaufen möchte, kann auf einer Nachfolgebörse wie czakopartner.at einen Nachfolger finden, der das Unternehmen im Sinne des Gründers weiterführt. Eine solche Börse eignet sich auch für Menschen, die eine Geschäftsidee haben und ein passendes Unternehmen suchen, um diese erfolgreich umzusetzen. Auch sie können auf einer Nachfolgebörse fündig werden.

Was wird unter einer Unternehmensnachfolge verstanden?

Bei einer Unternehmensnachfolge steht die Übernahme eines bestehenden und funktionierenden Unternehmens im Vordergrund. Wenn kein Nachfolger aus der Familie oder aus dem Betrieb bereitsteht, um die Geschäfte zu übernehmen, muss das Unternehmen entweder geschlossen oder in die Hände vertrauenswürdiger Dritter gelegt werden. Dabei stellen sich folgende Fragen:

  • Wie können möglichst viele Interessenten angesprochen werden?
  • An welchen Eigenschaften ist ein fähiger Nachfolger zu erkennen?
  • Wie kann so lange wie möglich die Anonymität gewahrt werden?
  • Wie wird der Unternehmenswert ermittelt?
  • Wer bietet die beste Unterstützung an?

Wer sich die Beantwortung dieser Fragen nicht zutraut, beauftragt einen kompetenten Unternehmensberater. Ein solcher kennt die Antworten auf diese Fragen und ist in der Regel gut vernetzt. Zudem bleibt die firmeninterne Anonymität aufrechterhalten und der Betrieb kann während der Übernahmephase störungsfrei weiterlaufen.

Welche Formen einer Unternehmensnachfolge gibt es?

Bei einer Unternehmensnachfolge ist zwischen zwei Varianten zu differenzieren. So ist bei einem kompletten Verkauf die Eigentumsnachfolge zu regeln, weil das gesamte Unternehmen den Besitzer wechselt.

Eine Form der Unternehmensfolge „light“ besteht darin, nur über eine Führungsnachfolge nachzudenken. So bleibt das Unternehmen im Besitz des Gründers oder dessen Familie, nur die tägliche Arbeit im führenden Management wird in die Hände Jüngerer gelegt.

Vor- und Nachteile einer Unternehmensnachfolge

Die Vorteile für den Unternehmensverkäufer liegen dabei auf der Hand. Er hat die Chance, dass sein Unternehmen weiter besteht und nicht zugesperrt wird. Zudem bekommt er noch ein erkleckliches Sümmchen aus Veräußerung überwiesen.

Der Käufer oder Nachfolger muss genauer überlegen, muss es doch den Kaufpreis aufbringen und geht ins Risiko. Daher muss er sich folgender Vor- und Nachteile bewusst sein:

Vorteile:

  • Die Firma funktioniert bereits.
  • Es wird keine lange Aufbauphase benötigt.
  • Ein Kundenstamm ist vorhanden.
  • Es bestehen funktionierende Vertriebskanäle.
  • Es ist Datenmaterial vorhanden, dass eine gewisse Planungssicherheit gewährleistet.
  • Ein Lieferantenstamm ist aufgebaut.
  • Die Firma ist am Markt etabliert.
  • In der Regel ist erfahrenes Personal vorhanden.

Nachteile

  • Erhöhter Kapitalbedarf im Vergleich zu einer Neugründung.
  • Die Haftung muss bei der Übernahme geklärt sein.
  • Der Unternehmensname sollte in der Regel beibehalten werden.

Preisermittlung bei Unternehmensverkauf

Der Kauf- oder Verkaufspreis ist der wichtigste Kennwert bei einer Unternehmensnachfolge. Hier wird etwas Fingerspitzengefühl verlangt und es ist eine Menge Verhandlungsfreude notwendig. Stehen sich doch zwei verschiedene Positionen diametral gegenüber. Der Verkäufer möchte einen hohen Preis erzielen und die Gelder möglichst sofort und komplett erhalten. Der Käufer dagegen möchte ein Schnäppchen machen und hofft auf elastische Zahlungsbedingungen über einen möglichst langen Zeitraum.

Die Ermittlung des Preises eines Unternehmens ist sehr kompliziert und an dieser Stelle nicht ansatzweise zu klären. Es sei nur so viel angemerkt, dass es verschiedene Methoden zur Wertermittlung eines Unternehmens gibt. Die üblichste davon ist das sogenannte Ertragswertverfahren.

Das Ertragswertverfahren

In den meisten Fällen kommt das sogenannte Ertragswertverfahren zur Wertvermittlung eines Unternehmens zum Einsatz. Danach entspricht der Wert eines Unternehmens dem Barwert aller in der Zukunft liegenden Einnahmeüberschüsse.

Skizzenhaft umrissen, baut diese Prognose üblicherweise auf den Firmenergebnissen und Betriebskennzahlen der Vergangenheit auf. Daran schließt sich ein Entwurf einer langfristigen Umsatz-, Kosten-, Ergebnis- und Investitionsplanung an, welche mindestens die nächsten fünf Jahre umfassen sollte. Letztlich muss der nachhaltig erzielbare Cashflow mit in die Berechnungen einbezogen werden.

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