Total-Quality-Management (TQM)2021-11-22T13:47:37+00:00

Unternehmer Lexikon

Total-Quality-Management (TQM)

Total-Quality-Management (TQM)

Total-Quality-Management (TQM) ist ein Management-Konzept, das darauf gerichtet ist, Qualität als ein umfassendes, alle betrieblichen Aktivitäten und Ergebnisse kennzeichnendes Merkmal zu betrachten und durchgängig zu realisieren. Qualität wird hierbei nicht mehr nur als Produkteigenschaft betrachtet. Alle Abläufe sind permanent zu verbessern. TQM wurde in der japanischen Automobilindustrie weiterentwickelt und schließlich zum Erfolgsmodell gemacht. TQM benötigt die volle Unterstützung aller Mitarbeiter, um zum Erfolg zu führen.

Leitlinien:

  • Qualität kennzeichnet alle Leistungen und Ergebnisse
  • Qualität ist das Ergebnis permanenter Verbesserung
  • Qualität wird erzeugt, nicht „erprüft“
  • Qualität ist Anliegen aller Beschäftigten

Total-Quality-Management ist nicht als alleinstehendes Tool des Managements zu verstehen. Vielmehr ist Total-Quality-Management, ein ganzheitliches Konzept, um in allen Unternehmensbereichen und auf allen Ebenen Qualität als jederzeit angestrebtes Ziel zu integrieren. Dies bedeutet, dass unter der Mitwirkung der gesamten Mitarbeiter alle Prozesse dahingehend überprüft werden, dass die Produkte oder Dienstleistungen durch hohe Qualität gekennzeichnet sind. TQM ist also ein Ansatz der Unternehmensführung, mit dem eine dauerhafte Optimierung von Prozessen und Verfahren erreicht werden soll. Geprägt wurde die Total-Quality-Management-Philosophie in den 1940er Jahren von dem Amerikaner William E. Deming, welcher in diesem Zeitraum als Pionier das Feld des Qualitätsmanagements erforschte. In Japan wurden Demings Erkenntnisse weiterentwickelt und führten viele japanische Unternehmen mit qualitativen und gleichzeitig preiswerten Produkten zum Erfolg. Dieser Leitfaden des Qualitätsmanagements führte seinen Erfolgskurs in den USA weiter, wo bis heute der sogenannte Baldrige Award, welcher auf den Ideen Demings beruht, an Unternehmen verliehen wird.

Herausforderung des Total Quality Management

Unternehmen sehen sich durch die zunehmende Globalisierung und die damit verbundene wachsende Konkurrenz immer mehr unter Druck gesetzt. Daher gewinnt die Qualität der Leistungserstellung zunehmend an Bedeutung. Dies spiegelt sich auch international durch die stetige Zunahme von branchenspezifischen Standards für Qualitätsmanagementsysteme wider. In diesem Zusammenhang hat sich die klassische Qualitätssicherung zu einer umfänglichen Unternehmensphilosophie zugunsten des Total Quality Managements entwickelt.

Für die Einführung von TQM sollten vier wesentliche Schritte beachtet werden:

Schritt 1: Bei der Projektvorbereitung werden alle Rahmenbedingungen ermittelt, um den Umfang und den -Ablauf des Projektes zu definieren. Ziel des Ganzen ist die Eingrenzung des Untersuchungsbereiches sowie die Erstellung eines Leitfadens für das weitere Vorgehen.

Schritt 2: In der folgenden Phase wird eine Analyse des Ist-Zustandes durchgeführt. Dabei werden Markt-, Kunden- und Mitarbeiteranforderungen überprüft. Des Weiteren wird eine Schwachstellenanalyse mit dem Fokus auf Organisations-, Führungs- und Controlling– Systeme durchgeführt.

Schritt 3: In der dritten Phase wird ein unternehmensspezifisches Konzept für das Total Quality Management ausgearbeitet. Dabei werden mithilfe von interdisziplinären Workshops und Teamarbeiten unternehmensspezifische Handlungsempfehlungen, Teilprojekte und ein detailliertes Sollkonzept ausgearbeitet.

Schritt 4: In der abschließenden Phase erfolgt die Realisierung. Für den nachhaltigen Erfolg des Projektes ist vor allem eine kontinuierliche Maßnahmenverfolgung nötig, die durch ein institutionalisiertes Projektcontrolling gewährleistet werden sollte.

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