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Die wörtliche Umschreibung von Rationalisierung lautet „vernünftiger machen“ und kommt nicht nur in wirtschaftlichen Zusammenhängen zur Anwendung. In beinahe allen Wissenschaften bezieht sich der Begriff auf bestimmte Prozesse, die etwas hinsichtlich ihrer Ziele optimieren, also besser machen.

In der Wirtschaft greift man üblicherweise zwei Mal auf diese Bezeichnung zurück: Einmal in der Optimierung von Betriebsabläufen und einmal als Oberbegriff für den Ersatz menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen. Der erstgenannte Ablauf wird auch als Taylorisierung bezeichnet und kann etwa darin liegen, Arbeitern genau beschriebene Bewegungen vorzuschreiben, um die Stückzahl an einem Fließband zu erhöhen. Der zweite Fall, auch Rationalisierungsinvestition genannt, findet statt, wenn Arbeiter ganz von einer Maschine ersetzt werden oder auch umgekehrt, wenn die Produktivität damit gesteigert werden kann.

Mit dem Begriff ist immer Effizienzsteigerung im Betrieb das Ziel. Theorien beschreiben Rationalisierung als permanenten Prozess, da es stets zu optimieren gilt.

Werden immer alle Faktoren zur Rationalisierung mit einbezogen mündet das Konzept in der Unternehmensstrategie. Man nennt dieses breite Anwendungsfeld auch Systemrationalisierung.