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Die Nutzenmaximierung bezeichnet die notwendig werdenden Entscheidungsprozesse, die im Prinzip auf das Bestreben der Individuen reduziert wird, um mit einem zur Verfügung stehenden Budget verschiedene Produkte so aufzuteilen, dass in Summe ein möglichst hoher Gesamtnutzen entsteht.

Im Idealfall werden dabei die für die Produktion notwendigen Rohstoffe, Betriebsstoffe sowie Arbeitsstunden (Schichtbetrieb) so kalkuliert und geplant, dass daraus eine Zielmarke an Produktivität besteht. Die jederzeitige Verfügbarkeit innerhalb des Produktionsprozesses, die eben jene ohne Verzögerungen möglich macht, steht dabei im Vordergrund. Aber auch sich ergebende Mengenrabatte und dergleichen sind Teil der hierfür angesetzten Entscheidungsgrundlage.

Das Prinzip der Nutzenmaximierung

Volkswirte gehen davon aus, dass rational agierende Wirtschaftssubjekte stets an einer Maximierung ihres Nutzens interessiert sind. Wichtig ist zunächst, den Begriff des „Nutzens“ verständlich zu machen. Gemeint ist hiermit etwa:

  • Geld, mit dem sich private Verbraucher Waren und Dienstleistungen kaufen können.
  • Glück, welches etwa durch den Verzicht auf Arbeit (und Geld) zu Gunsten von freier Zeit entsteht.
  • Prestige, das etwa bei der Ausübung bestimmter Berufe oder dem Erwerb von Waren entstehen kann.
  • Befriedigung von Bedürfnissen wie Hunger, Mobilität oder Luxus.

Grundsätzlich umfasst „Nutzen“ also all das, was Güter, Waren oder auch Zeit einem Individuum erbringen können. Vereinfacht gesprochen versuchen Wirtschaftssubjekte, in jeder Situation ihren Nutzen zu maximieren. Das gilt sowohl bei der Wahl eines Berufs als auch der Verteilung ihres persönlichen Budgets auf unterschiedliche Waren und Güter.