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Die Mikroökonomie, auch Mikroökonomik genannt, ist zusammen mit der Makroökonomie Teil der Volkswirtschaftslehre.

Untersuchungsgegenstand der Mikroökonomie sind Haushalte, Unternehmen sowie Wohlfahrtseffekte von verschiedenen Marktformen. Analysiert werden die Entscheidungen von Wirtschaftssubjekten vor dem Hintergrund individueller Nutzenmaximierung. Die Haushalte stehen dabei vor Entscheidungsproblemen des Güter-Dienstleistungsmarktes, denen mit einer Kosten-Nutzen-Analyse begegnet wird. Die Unternehmen stehen vor Koordinationsproblemen von Produktionsfaktoren auf Grund von Arbeitsteiligkeit verschiedenen Produktionsprozessen. Bei der Betrachtung von Märkten wird das Marktgleichgewicht hinsichtlich eines Wohlfahrtsoptimums untersucht. Darauf basierend werden Rückschlüsse zu einer effizienten Allokation knapper Ressourcen gezogen. Die unterschiedlichen Marktformen Monopol, Oligopol und Polypol haben einen unterschiedlichen Einfluss auf die ökonomische Wohlfahrt der Volkswirtschaft, wegen Unterschieden in der Preisbildung. Des Weiteren beschäftigt sich die Mikroökonomie mit Ursachen und Behebung von Marktversagen.