Handelsspanne2021-12-16T11:07:20+00:00

Unternehmer Lexikon

Handelsspanne

Handelsspanne

Der Begriff Handelsspanne ist, wie der Name schon sagt, dem Bereich des Handels zuzuordnen. Synonym wird oftmals auch der Begriff Gewinnspanne oder auch Marge verwendet. Generell wird die Handelsspanne definiert, indem sie als Differenz zwischen dem sogenannten Einstandspreis und dem Verkaufspreis verstanden wird. Generell gibt es jedoch verschiedene Arten an Handelsspannen, je nachdem, in Bezug auf welche Gruppe sie bezogen wird. Die Handelsspanne kann in absoluten Zahlen ausgedrückt werden, was dann als Rohertrag bezeichnet wird oder in relativen Zahlen, was dann wiederum die sogenannte Prozentspanne ergibt. Generell wird die Handelsspanne jedoch immer anhand von Nettopreisen ermittelt und stellt eine sehr bedeutende Größe innerhalb der Handelskalkulation eines Unternehmens dar.

Die Arten der Handelsspanne

Ist die Handelsspanne bezogen auf einen einzelnen Artikel, den ein Unternehmen am Markt anbietet, kann von der sogenannten Artikelspanne gesprochen werden. Wird die Spanne größer gefasst und von allen Artikeln einer Warengruppe abgeleitet, wird dies als Warengruppenspanne bezeichnet. In einem noch größeren Kontext gibt es dann noch die sogenannte Betriebshandelsspanne, welche errechnet wird, wenn das Unternehmen die Handelsspanne des gesamten Betriebes mit einbezieht.

Doch nicht nur in Hinblick auf die Bezugsgröße muss zwischen verschiedenen Arten der Handelsspanne unterschieden werden. Auch in der Realisierung der Spanne gibt es zwei verschiedenen Arten, in denen die Handelsspanne auftreten kann: Zum einen als realisierte und zum anderen als geplante Handelsspanne. Die realisierte Handelsspanne wird auch als Ist-Spanne oder aus Abschlagsspanne bezeichnet, denn sie beschreibt den prozentualen Abschlag vom Verkaufspreis. Die nicht realisierte Handelsspanne wird auch als Soll-Spanne oder auch als Aufschlagsspanne bezeichnet. Die Aufschlagsspanne beschreibt den prozentualen Aufschlag auf den Einkaufspreis. Dieser Aufschlag wird dann auch als Kalkulationszuschlag bezeichnet. Er wird von Unternehmen genutzt, um mithilfe des Einkaufpreises den Verkaufspreis zu ermitteln.

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