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Gewinnmaximierung

Gewinnmaximierung ist eine Verhaltensannahme der Wirtschaftswissenschaft, nach der das Ziel der Unternehmung die Maximierung des Gewinns ist. Der Gewinn (G) als betriebswirtschaftlich wichtigste Kennziffer der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens ist die Differenz von Umsatz (U) und Kosten (K): G = U – K.

Gewinnmaximierung erfolgt durch Umsatzmaximierung und Kostenminimierung. Bei gleichbleibendem Umsatz führt Kostenminimierung zu mehr Gewinn, bei gleichbleibenden Kosten führt Umsatzmaximierung zu mehr Gewinn, d.h. Unternehmen können einerseits über die Güterangebots- (Absatzmarkt), andererseits über die Faktornachfragemenge (Beschaffungsmarkt) den Gewinn maximieren. So sind also Kostenminimierung und Umsatzmaximierung Teilziele der Gewinnmaximierung.

Die Gewinnmaximierung für den Monopolisten unterscheidet sich zunächst nicht vom Polypolisten: Solange die Grenzerlöse über den Grenzkosten liegen, kann durch die Erhöhung der Menge ein positiver Grenzgewinn erzielt werden. Hingegen fallen im Unterschied zum Polypolisten die Grenzerlöse und die Grenzkosten steigen, da der Marktpreis insgesamt absinkt.  Der Polypolist muss hingegen nicht das Abrutschen des Marktpreises bei Erhöhung der Absatzmenge bedenken, denn die Erlöse des Polypolisten steigen linear mit der Absatzmenge.