Bruttomarge2022-01-20T07:31:03+00:00

Unternehmer Lexikon

Bruttomarge

Die Bruttomarge stellt die Umsatzerlöse ins Verhältnis zu den Kosten für Waren und Material. Wird die Bruttomarge als absoluter Wert angegeben, zeigt sie den Rohgewinn des Unternehmens an. Die Kennzahl informiert den Unternehmer darüber, wie viel Umsatz nach Abzug der Herstellungskosten noch übrig bleibt, um die anderen Kosten – etwa Personal und Marketing – zu decken. Alternativ kann die Bruttomarge in Prozent angegeben werden.

Warum ist die Bruttomarge wichtig?

Bei der Ermittlung des Jahresüberschusses stellt die Bruttomarge eine Zwischensumme dar. Kennt der Unternehmer die Kennzahl für das betreffende Jahr, weiß er, wie viel Geld ihm bleibt, um die Kosten zu decken, die nicht mit den Waren und dem Material im Zusammenhang stehen.

Aus diesem Umsatz werden die Aufwendungen für das Personal, die Werbung und noch weitere Kosten gedeckt. Nach Abzug aller Kosten bleibt der Gewinn.

Abgrenzung zur Nettomarge

Beide Kennzahlen bilden Zwischensummen, um das Jahresergebnis eines Unternehmens zu ermitteln. Die Bruttomarge steht zwei Stufen vor der Nettomarge. Rechnet der Unternehmer die nicht produktbezogenen Kosten wie Steuern und Zinsen in das Ergebnis ein, erhält er die Nettomarge.

Wo hat die Bruttomarge ihre Grenzen?

Materialkosten lassen sich in die folgenden zwei Gruppen unterteilen:

  • Einzelkosten
  • Gemeinkosten

Bei der Ermittlung der Bruttomarge werden nicht alle Materialkosten einbezogen:

  • Eine Rolle spielen nur die Einzelkosten.
  • Die Gemeinkosten bleiben außen vor.

Für den Unternehmer ist aus der Bruttomarge nicht zu erkennen, wie effektiv die Marketingabteilung oder die Verwaltung arbeiten. Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass nur unternehmensinterne Faktoren berücksichtigt werden. Wie sich Preiserhöhungen von Lieferanten auf das Unternehmensergebnis auswirken, lässt sich aus der Bruttomarge nicht ablesen.

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