Beschaffungsmarkt2024-05-16T10:45:20+00:00

Unternehmer Lexikon

Beschaffungsmarkt

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Beschaffungsmarkt

Der Beschaffungsmarkt bezeichnet den Markt, auf dem Unternehmen die für ihre Produktion oder Betrieb notwendigen Rohstoffe, Materialien, Waren, Dienstleistungen und Informationen beschaffen. Er ist das Pendant zum Absatzmarkt, auf dem die fertigen Produkte und Services an den Kunden verkauft werden.

Merkmale des Beschaffungsmarktes

Auf dem Beschaffungsmarkt interagieren Angebots- und Nachfrageseite. Anbieter sind üblicherweise Hersteller, Großhändler oder Dienstleister, während die Nachfrager aus verschiedenen Branchen kommen können und bei der Produktion ihrer Güter oder Dienstleistungen auf externe Ressourcen angewiesen sind.

Einflussfaktoren auf den Beschaffungsmarkt können wirtschaftliche, politische, technologische, soziale und ökologische Bedingungen sein. Diese Faktoren bestimmen zum Teil die Verfügbarkeit und Preise der benötigten Materialien und Dienstleistungen.

Wichtige Funktionen

Effizienzsteigerung:

Ein gut organisierter Beschaffungsmarkt kann Unternehmen dabei helfen, Kosteneinsparungen zu realisieren und somit effizienter zu wirtschaften.

Qualitätssicherung:

Die Auswahl von geeigneten Lieferanten ist entscheidend für die Qualität der Endprodukte. Deshalb ist eine sorgfältige Prüfung der Anbieter auf dem Beschaffungsmarkt notwendig.

Risikominimierung:

Eine breite Aufstellung auf dem Beschaffungsmarkt mit verschiedenen Lieferanten kann das Risiko von Lieferengpässen reduzieren.

Innovation:

Auf dem Beschaffungsmarkt können auch neue Technologien und Materialien entdeckt werden, die wiederum zur Entwicklung innovativer Produkte beitragen können.

Strategien im Beschaffungsmarkt

Um sich strategische Vorteile im Beschaffungsmarkt zu sichern, verfolgen Unternehmen oft folgende Ansätze:

Globale Beschaffung:

Unternehmen suchen weltweit nach den besten Beschaffungsquellen, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Partnerschaften:

Langfristige Partnerschaften mit Lieferanten können für beide Seiten vorteilhaft sein, da sie Planungssicherheit und oft bessere Konditionen schaffen.

Diversifizierung:

Die Diversifizierung der Beschaffungsquellen soll Abhängigkeiten reduzieren und die Versorgungssicherheit erhöhen.

Digitalisierung:

Digitale Technologien ermöglichen eine effizientere Gestaltung der Beschaffungsprozesse durch bessere Markttransparenz und einfachere Kommunikation.

Zusammenfassend ist der Beschaffungsmarkt ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Eine strategische Beschaffungsmarktforschung und -analyse hilft dabei, wirtschaftliche Potenziale zu erkennen und zu nutzen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite BWL-Lexikon.de.

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