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Weiterbildung, KMUs – welche Rolle spielt(e) Corona?

Jede Krise bietet Unternehmen die Chance, neu durchzustarten. Genau das trifft auch auf die gegenwärtige Corona-Pandemie zu.

(Lesedauer: 5 Minuten)

Die (teilweise) sehr scharfen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben Unternehmen den Wind aus den Segeln genommen.

Betriebe hatten plötzlich Zeit, sich über Fortbestand und Tauglichkeit der Geschäftsmodelle Gedanken zu machen. Viele haben die Zeichen der Zeit erkannt und auf Weiterbildung gesetzt, um Schwachstellen auszubügeln und up-to-date zu bleiben. Fortbildungsprogramme für KMU und EPU florieren.

Digitalisierung bringt neue Möglichkeiten der Weiterbildung

Laut Statistik haben während der Corona-Krise vor allem KMUs viel Zeit und Geld in Weiterbildungen investiert. Das liegt vermutlich daran, dass große Konzerne bereits vor COVID-19 bei der digitalen Transformation gut dastanden. Aber die Kleinen haben international gesehen mächtig aufgeholt: Der Digitalisierungsschub führte dazu, dass auch KMUs und EPUs digital aufgerüstet haben. Laut Digital Economic and Society Index (DESI) sind Österreichs KMUs bei der Digitalisierung im internationalen Vergleich leider aber noch weit abgeschlagen.

Hier könnte die Pandemie den nötigen Schalter umgelegt haben. Jedoch wird von Experten stets betont, dass die Digitalisierung in Betrieben nur dann klappt, wenn alle Mitarbeiter miteinbezogen werden. Das verlangt nach Fortbildungen von der Führungsebene bis zum Praktikanten.

Akzeptanz für digitales Lernen steigt

Durch neue Tools ergeben sich auch für die Wissensvermittlung und Fortbildung neue Möglichkeiten. Vor allem durch Homeoffice und Remote Work stieg die Akzeptanz für digitale Weiterbildungsformate innerhalb der letzten eineinhalb Jahre. Beispielsweise liegen Webinare absolut im Trend. Häufig wird via Online-Kurse und virtuellen Klassenräumen gelernt. Ein weiterer positiver Aspekt: Die digitalen Lernmedien gewähren mehr zeitliche Flexibilität. Hier springen KMUs und EPUs auf, um das Sparpotenzial zu nutzen: Fehlende Zeit war bisher für Weiterbildungen eines der größten Hindernisse von Unternehmen, das durch die modernen digitalen Methoden plötzlich aufgehoben wird.

Zudem lassen sich die Lerninhalte jederzeit unterbrechen und zu anderen Zeitpunkten fortsetzen. Zwar lagen digitale Lernmedien schon vor der Krise im Trend, jedoch erleben sie nun einen deutlichen Aufschwung. Ebenso stehen Lernvideos und Podcasts bei EPUs und KMUs hoch im Kurs.

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Eine neue Ebene der Wissensvermittlung

Durch die verstärkte Vernetzung unterschiedlicher Institutionen und Betriebe kommt es zu Synergieeffekten. Hier werden KMUs und EPUs dazu aufgerufen, sich aktiv an der Vernetzung zu beteiligen, um eine Fortbildung 4.0 zu ermöglichen. Das bedarf den Willen, über den Tellerrand zu blicken; Datenschutz und Konkurrenzdenken könnten hier noch Hürden sein. Aus Vernetzungen ergeben sich auf alle Fälle viele Win-Win-Effekte.

Förderung der digitalen Kompetenzen

Es boomen nicht nur Fortbildungsmethoden, sondern generell digitale Themen. Viele Führungskräfte sahen – bis zur Krise – Digitalisierung nicht als oberste Priorität an. Das änderte sich im letzten Jahr und hat Auswirkungen auf die Schulungsinhalte: Noch nie waren Weiterbildungsangebote im Bereich Digitalisierung angesagter als jetzt. Unter anderen sind Digital Bootcamps stark gefragt, da sie es ermöglichen, bestehende Wissenslücken relativ rasch zu schließen.

Weiterbildung 4.0: Von E-Commerce bis zu Robotic

Speziell in Bereichen wie Cyber Security, Big Data, Machine Learning, Automatisierung, Robotic und Co. nimmt das Bewusstsein für digitale Trends zu. Vor allem Kurse, in denen elektronische Dokumentationsgrundlagen vermittelt werden oder Mitarbeiter auf die gängigsten Bedrohungsszenarien vorbereitet werden. Damit KMUs wettbewerbsfähig bleiben, müssen die digitalen Trends rechtzeitig erkannt werden. Auch sollten Mitarbeiter früh genug das entsprechende Know-How besitzen. Je spezifischer die Themen werden, desto sinnvoller sind Digital Innovation Hubs, bei denen die Unternehmen viele Angebote und Informationen finden.

Laut DESI schnitten österreichische KMUs vor der Krise bei Themen rund um E-Commerce und Marketing über Social Media im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich ab. Eineinhalb Jahre später versuchen KMUs sich rund um Online-Handel und Online-Marketing fit zu machen. Diese Kompetenzen sind teilweise wichtig, um den Betrieb überhaupt erfolgreich weiterführen zu können.

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Generationen lernen voneinander

Nicht nur die Jungen lernen von den Alten, sondern auch andersrum: Gerade bei den diversen Digitalisierungsthemen ist die Next Generation fitter und erhöht die Nachfrage nach sogenannten Reversed-Mentoring-Programmen, bei welchen die jungen Mitarbeiter oder künftige Nachwuchskräfte darin geschult werden, älteren Mitarbeitern den Umgang mit den neuen Technologien beizubringen. In nächster Zeit dürfte hier eine Menge in Bewegung geraten.

Fachkräftemangel zwingt zu Eigeninitiative

Ganz egal, um welche Branche es sich handelt: Unternehmen klagen über mangelnden Nachwuchs. Will man gute Fachkräfte halten, muss man ihnen attraktive Arbeitsplätze und Aufstiegsmöglichkeiten bieten.

Nach und nach erkennen KMUs die Bedeutung der Weiterbildung als Mittel, um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu decken und beginnen immer intensiver, Schulungen im Unternehmen anzubieten. Interne Weiterbildungen sind in der Regel mehr in der Industrie- und Dienstleistungsbranche als im Handwerk angesiedelt.

Förderungen für Weiterbildung

Von Bundesland zu Bundesland sehen die Unterstützungen anders aus – ein paar Beispiele hierfür: Für KMUs aus Wien gibt es Hilfe von waff – Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfond. Bei innovationsbezogenen Weiterbildungen werden bis zu 50 Prozent der Weiterbildungskosten für externe Schulungsträger übernommen. Hingegen fördert Oberösterreich innovative Skills für KMUs in OÖ und unterstützt bei Investitionen in die Ausbildung der Mitarbeiter in den Bereichen Technologie, Export, Digitalisierung, Innovation und Fremdsprachen. Im Osten Österreichs fördert die Wirtschaftsagentur Burgenland (WIBAG) die Aus- und Weiterbildung von KMUs und EPUs in Gewerbe und Industrie. In Kärnten hilft der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds mit einem Kleinunternehmerzuschuss. Niederösterreich hat den Weiterbildungsbonus für Unternehmensführung für KMUs.

Für das passende Angebot richtet man sich am besten an die Wirtschaftskammer oder spezifische Stellen im jeweiligen Bundesland.

Janina Zaminer



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