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Zwei Personen - Mann und Frau - sehen sich den Sage Webshop auf dem iPad an.

Von Null auf 100: Onlineshops für Einzelhändler

In stürmischen Zeiten wehen neue Chancen entgegen: Gerade jetzt sind die Aussichten mit einem Onlineshop durchzustarten besonders gut. In diesem Blog erklären wir Ihnen, wieso das so ist und was Sie bei dem Schritt in den Onlinehandel beachten sollten.

(Lesedauer: 5 Minuten)

Die Aussichten für Onlineshops sind glänzend – und das trifft nicht nur für Giganten wie Amazon und Co. zu. Auf die Einschränkungen, die mit der Pandemie einhergehen/einhergingen, reagieren Verbraucher mit einer deutlichen Änderung ihres Einkaufsverhaltens. Mehr als je zuvor werden online Produkte gekauft und viele bestellen sogar erstmals in einem Onlineshop. Das hat die Unternehmensberatung McKinsey aus Deutschland Ende letzten Jahres ermittelt. Zeitgleich bestätigt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Kunden eine besondere Offenheit für Neues.

Für stationäre Händler, die noch nicht via Internet verkaufen, kann ein Onlineshop neue Türen öffnen. Wenn Sie jetzt online gehen, machen Sie nicht nur verlorenen Boden gut, sondern profitieren auch von der derzeitigen Markt-Entwicklung. Forscher am University College London haben herausgefunden, dass es durchschnittlich nur etwa zwei Monate braucht, bis ein neues Verhalten zur Routine wird – eine Zeitspanne, die längst als überschritten gilt.

Auf angehende Onlineshop-Betreiber warten viele Fragen wirtschaftlicher, organisatorischer, rechtlicher und technischer Art. Mit diesem Blog haben Sie eine Schritt für Schritt Anleitung Richtung eigenem Onlineshop!

So planen Sie Ihren Onlineshop!

Bei der Gestaltung eines Ladengeschäfts orientiert man sich an den Wünschen der Kunden. Genauso sollte man online vorgehen.

Aus diesem Grund sollte die Planung mit folgender Frage beginnen: „Wer kauft bei mir was und aus welchem Grund?“

Weiter ist natürlich die Überlegung mit einzubeziehen und festzustellen, ob die Antwort auf die Frage auch in die Online-Welt passt. Es ist ratsam, auch Möglichkeiten zu bedenken, die das Internet bieten kann.

Als Unternehmer können Sie beispielsweise argumentieren, dass vor allem jüngere, online affine Menschen Ihnen, als regionalen, traditionsreichen Fachhändler, vertrauen und bei Ihnen kaufen, weil Sie sie gut beraten. In Ihrem Onlineshop sollten Sie Ihre Erfahrung werblich herausstellen. Es ist ratsam, sich darüber Gedanken zu machen, wie Sie Ihre Beratungskompetenz online abbilden können (beispielsweise mit einem Live-Chat) und ob die künftig auch überregionale Kundschaft neue Anforderungen mit sich bringt. Das Webdesign sollte frisch und modern sein – passend zur Zielgruppe.

Neben diesen sehr individuellen Aspekten geht es bei der Shop-Planung auch um Themen, die jeden Shop-Betreiber treffen:

  • Mit welchen Zahlungsmitteln soll man bezahlen können?
  • Wie erfolgt der Versand und werden Sie einen Click&Collect-Service anbieten (die Abholung vor Ort im Laden)?
  • Sollen Bestellungen automatisch in Ihre Rechnungssoftware übertragen werden oder erledigen Sie das von Hand?
  • Wer bearbeitet die zusätzlichen Kundenanfragen und wie gehen Sie mit Rücksendungen um?

Viele Fragen betreffen die Organisation, andere das Rechtliche. Mehr Informationen zum Letzteren finden Sie auf wko.at .

Schnell online mit einem gemieteten Onlineshop

Die eigene Vorarbeit ist unumgänglich. Der erstellte Anforderungskatalog dient als roter Faden, der Wegbegleiter Richtung Onlineshop-Betreiber sein sollte. Es gibt nämlich unzählige Angebote von Shop-Lösungen, die zur Auswahl stehen. Ähnlich wie bei der Wohnungssuche geht es dabei zunächst um die Frage „Kaufen oder mieten?“. Grundsätzlich haben Sie bei der Auswahl folgende Möglichkeiten.

Die erste Möglichkeit ist, Sie engagieren eine Agentur. Internet-Agenturen übernehmen dabei den Job des „Bauunternehmers“. Sie entwickeln Ihren Shop von Grund auf und übergeben die fertige „Immobilie“ schlüsselfertig. So entstehen besonders individuelle Lösungen und Sie können viele Aufgaben vom Dienstleister erledigen lassen – vom Design über Programmierung bis hin zum Texten und der Online-Werbung. Bis Ihr Shop online geht, vergehen in der Regel Monate und es fallen hohe Kosten an.

Alternativ kann man statt eines Agentur-Teams einen Freelancer engagieren. Diese Option ist kostengünstiger als eine Agentur. Jedoch sollte man bedenken, dass damit der Online-Erfolg oft an eine einzige Person geknüpft ist.

Statt selbst zu „bauen“ können Sie jedoch auch einen Shop mieten. Dann sind Sie binnen weniger Tage online und die Kosten beschränken sich auf die Miete. Letztere spielen Sie schon mit wenigen Bestellungen wieder ein.

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Sage Shop. Dank Einrichtungsassistent ist er rasch in Betrieb genommen und mit verschiedenen Shop-Layouts können Sie ihn leicht individualisieren. Zusatzfunktionen helfen Ihnen beim Marketing und ermöglichen den Verkauf auch auf Amazon, Ebay und Co. Sage Shop ist Teil der Buchhaltung und Warenwirtschaft der Sage Lösungen. Dank dieser Verbindung können Sie beispielsweise Bestellungen zügig in Lieferscheine und Rechnungen verwandeln.

Werbung für den Onlineshop ist Pflicht

Online gibt es keine Laufkundschaft, die „zufällig“ in Ihren Laden strömt. Nutzen Sie deshalb das ganze Arsenal der Werbung, um potentielle Kunden auf Ihren Shop aufmerksam zu machen und planen Sie dafür ein Budget ein.

Neben der klassischen Werbung gehört die Online-Werbung zum Pflichtprogramm für Shop-Betreiber. Sie ist besonders effektiv, weil Nutzer durch einen einfachen Klick auf Ihre Anzeigen mühelos in den Shop gelangen, ganz ohne Medienbruch, wie es beispielsweise für Print-Werbung typisch ist.

Vor allem am Anfang sollten Sie in Suchmaschinen und auch regionalen Plattformen werben (Tageszeitung, Lokalradio etc.). Diese Anzeigen lassen sich schnell und flexibel schalten, verursachen jedoch Kosten solange sie laufen. Viele Onlineshops beschäftigen deshalb auch einen Experten für Suchmaschinenoptimierung (SEO). Er optimiert Ihren Shop inhaltlich und technisch so, dass Ihre Seiten auf vordere Ränge der Trefferliste – z.B. bei Google – rutschen. Dort sind sie fast genauso gut sichtbar, wie kostenpflichtige Anzeigen. SEO ist zwar zumeist günstiger als Anzeigen bei Google, wirkt aber nicht sofort, sondern mit zeitlicher Verzögerung.

Auch mit Werbung in sozialen Netzwerken, allen voran bei Facebook, können Sie Ihren Shop voranbringen.

Wichtig ist, bei der Werbung auch bestehende Kunden zu berücksichtigen. Schaffen Sie attraktive Zusatzangebote für Ihre Bestandskunden und steigern Sie sogar noch Ihre Kundenbindung. Vielleicht holen Sie sogar Kunden zurück, die schon zu einem anderen Online-Händler abgewandert waren.

Tipp: Bieten Sie Ihren Kunden einen E-Mail-Newsletter an. Senden Sie ihnen gelegentlich Coupons, teilen Sie ihnen bevorstehende Aktionen mit oder senden Geburtstagswünsche. So binden Sie Kunden und generieren zusätzliche Bestellungen.

Fazit

Einen Onlineshop zu betreiben macht in vielen Fällen auch für den stationären Handel Sinn. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wobei Mietlösungen die Kosten für den erfolgreichen Einstieg in den Online-Handel niedrig halten. Ganz ohne Schweiß geht es aber dennoch nicht. Vor allem die Planung erfordert eine gute Vorbereitung, ist aber unerlässlich für den Erfolg. Als Belohnung winken Ihnen eine Steigerung der Kundenbindung, die Erweiterung Ihrer Kundenbasis und zusätzlicher Umsatz zu. Mit einem Onlineshop verfügen Sie über ein weiteres Standbein und haben in eine wichtige Säule investiert, damit Ihr Geschäft zukunftssicher ausgerichtet ist.

Janina Zaminer, übernommen von Oliver König



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