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Nachhaltigkeit im Unternehmensalltag: Maßnahmen und Tipps

Alles rund ums Thema Nachhaltigkeit wird für Unternehmen und Verbraucher immer wichtiger. Große Unternehmen haben dafür teilweise eigene Abteilungen. Aber jedes Unternehmen, egal ob groß oder klein, kann und sollte die Prinzipien der Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie berücksichtigen und Nachhaltigkeit in den Büroalltag implementieren. So funktioniert’s:

(Lesedauer: 6 Minuten)

Gerade jetzt kann man Nachhaltigkeit schnell aus dem Auge verlieren. Jedoch ist das Thema nicht von der Bildfläche verschwunden. Vor allem wenn sich Unternehmen neu positionieren oder anpassen müssen, ist es eine gute Gelegenheit dabei nachhaltig zu denken: Dadurch können Betriebe ihre eigene Zukunft positiv mitgestalten, sich nachhaltig positionieren, sich einen Vorteil gegenüber Mitbewerber verschaffen und oftmals sogar bessere Produkte oder Services anbieten.

Das 3-Säulen Modell und die Nachhaltigkeit

Das Konzept der Nachhaltigkeit ist keine neue Erfindung. Schon seit Anbeginn der Zeit wissen Menschen, dass sie ihre Felder und Gemeinschaft pflegen müssen, um zu überleben. Jedoch haben sich die Fragen um die Nutzung natürlicher Ressourcen und einer gerechten Verteilung mit der Industrialisierung deutlich beschleunigt und verschärft.

Wie die im Jahre 2019 ins Leben gerufene Bewegung „Fridays for Future“ gab es schon immer Stimmen, die auf notwendige Korrekturen hinweisen, damit auch zukünftige Generationen gut auf unserem Planeten leben können.

Die Bedeutung und das Prinzip von Nachhaltigkeit sind bekannt. Des Öfteren spricht man hier von drei Säulen der Nachhaltigkeit: Sozial, ökonomisch und ökologisch.

Nachhaltig leben und wirtschaften

Ein Wirtschaftsmodell, das auf Wachstum beruht, muss sicherstellen, dass das Wachstum auch erhalten bleibt. Eine überzogene Ausbeutung von Rohstoffen oder die Zerstörung von Lebensräumen zerstören langfristig das Fundament für eine funktionierende Wirtschaft und Gesellschaft.

So haben Probleme wie der Klimawandel Folgen für alle Menschen – deshalb wird eine globale Antwort gebraucht. Auch soziale Fragen sind nicht Probleme „von ganz weit weg“, sondern Konflikte und Unruhen können sich auch mit hoher Geschwindigkeit für Menschen und Unternehmen bei uns bemerkbar machen.

Soziale Nachhaltigkeit

Wer sich mit sozialer Nachhaltigkeit beschäftigt, bemüht sich um sozialen Ausgleich innerhalb der gesamten Gesellschaft. Dieses Thema wird nie abgeschlossen sein, da sich immer neue Fragen der Gerechtigkeit, Verteilung, Macht und Verantwortung auftun.

Unterschiedliche Gesellschaften haben verschiedene Vorstellungen, wieviel Ungleichheiten toleriert oder gewünscht werden können. Diese Vorstellungen können sich aber über die Zeit ändern.

Wie wird soziale Nachhaltigkeit in Unternehmen erreicht?

Der erste Schritt ist, die Mitarbeiter innerhalb eines Unternehmens fair zu behandeln und zu entlohnen. Hierbei kann man sich an anderen Gewerkschaften und Verbänden orientieren.

Jedoch geht es bei Kollegen und Mitarbeitern nicht nur um die Entlohnung, sondern auch um Einhaltung von Gesundheitsschutz, Betriebsklima, Arbeitszeit, u.Ä. Manches kostet Unternehmen keinen Cent wie z.B. den E-Mail Server so einzustellen, dass die Ruhezeiten der Mitarbeiter berücksichtigt werden – also keine Kontaktaufnahme am Sonntagnachmittag.

Aber auch bei den Lieferanten ist es möglich, auf die Einhaltung sozialer Standards zu achten. Dabei helfen Initiativen, die etwa faire Preise für Agrargüter vertreten oder die Einhaltung von Regeln gegen Kinderarbeit und für sichere Produktionsbedingungen durchsetzen.

Ökologische Nachhaltigkeit

Natürliche Ressourcen sind nicht unerschöpflich. Inzwischen ist vielen bekannt, dass man die Umwelt nicht nur für zukünftige Generationen schützen muss, sondern dass bereits heute negative Folgen von Raubbau wahrgenommen werden. Immer mehr Verbraucher achten auf ökologische Nachhaltigkeit in ihrem Konsumverhalten.

Tipps für nachhaltige Produkte

Bei der Gestaltung ökologisch nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen gibt es eine Vielzahl verschiedener Wege:

  • Hinterfragen der Herstellung: Gibt es bessere Möglichkeiten? Können andere Rohstoffe verwendet werden?
  • Oft ist es unkompliziert, erneuerbare Energien in Produktionsprozess zu verwenden – bei der Verpackung, dem Vertrieb oder der Werbung kann man immer wieder nach der ökologischen Nachhaltigkeit einzelner Komponenten fragen
  • Digitale statt bedruckte Materialien – beispielsweise Whitepapers statt Broschüren auszusenden
  • Durch Reduktion von Verpackungen kann man hier und da an Versandkosten sparen

Nachhaltigkeit im Büro

Unternehmer können sich digitalisieren und so beispielsweise weniger Papiere und Rechnungen drucken. Man kann seinen Fußabdruck reduzieren, indem weniger Reisen unternommen werden. Durch die Pandemie überlegen Unternehmen auch zukünftig Online-Meetings mit Kunden abzuhalten, anstatt Geschäftsreisen anzutreten.

Innovationen kommen nicht nur der Umwelt zu Gute, sondern können auch Kosten senken und die Attraktivität des Unternehmens gegenüber (potenzieller) Kunden erhöhen.

Ökonomische Nachhaltigkeit

Hier ist der Blick wieder auf die gesamte Gesellschaft gerichtet: Diese soll nämlich nicht über ihren Verhältnissen leben. Am Ende muss man entweder selbst mit den negativen Folgen zurechtkommen, oder spätere Generationen müssen sie ausbaden. Ein Ausgleich von wirtschaftlichen Interessen aller Beteiligten ist wichtig.

Ökonomische Nachhaltigkeit in Unternehmen

Als Unternehmer ist man damit vertraut, dass Ausgaben nicht dauerhaft die Einnahmen überschreiten können – sonst droht der Konkurs. Indem ein Betrieb solide und erfolgreich geführt wird, trägt man zum wirtschaftliche Erfolg des Ganzen bei. Wenn Unternehmen nachhaltig wirtschaften, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Gesamten.

Oft ist man im „Team“ stärker, als ein Einzelkämpfer. Gegenseitige Unterstützung ist wichtig. Mit der Hilfe beim Kollegen verdient man erstmal kein Geld, jedoch – auf längere Sicht – profitieren von einer nachhaltigen Entwicklung alle Beteiligten.

Janina Zaminer



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