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E-Commerce Trends für 2021

2020 hat dem Onlinehandel ein Rekordjahr beschert – kein anderes Jahr hatte zuvor einen derartigen Digitalisierungs-Boost. Welche Trends 2021 eine wichtige Rolle für den E-Commerce spielen werden, haben wir zusammengefasst.

(Lesedauer: 6 Minuten)

B2B = B2C?

Ein Trend – der einigen vielleicht schon auffiel – ist die Verschmelzung von B2C und B2B. Viele recherchieren vorerst online, bevor sie Kontakt zu Unternehmen aufnehmen oder dessen Produkte kaufen. Die Kaltakquise fällt also weg.

Die Qualität der Recherche wird immer entscheidender für den Kaufabschluss. Kunden erwarten sich eine intuitive Usability sowie ein ansprechendes Design – wie man es aus dem B2C-Bereich kennt. So muss zukünftig im B2B Bereich dieselbe Art der Online-Erfahrung angeboten werden. Um Kunden dieses Erlebnis bieten zu können, müssen viele Unternehmen bei Themen wie Design und Usability, als auch bei den Tools und Informationen nachrüsten.  Ebenso wird das Einbinden von Tools, die die Suche nach dem richtigen Produkt erleichtern, immer entscheidender. Neben einer intelligenten Suche und Filterfunktion, spielen auch Produktempfehlungen, Bewertungen und Rezensionen eine ausschlaggebende Rolle. Die Bereitstellung von Produktinformationen, Videos, Bildern und downloadbaren Dokumentationen im Onlineshop erleichtern dazu die Recherche.

Personalisierung

Auch das Thema der Personalisierung zählt zu den Top-Themen im neuen Jahr. Um Kunden noch zielgerichteter ansprechen zu können, müssen diese und deren Bedürfnisse in den Fokus gestellt werden.

Hierfür ist es notwendig eine Erhebung, Konsolidierung und Auswertung von Kundendaten rechtssicher zu erstellen. Die resultierten Daten werden im Weiteren dafür genutzt, um ein besseres Verständnis für den Kunden zu gewinnen, ihm ein personalisiertes Einkaufserlebnis zu bieten und somit zeitgleich die Kundenzufriedenheit und -treue zu steigern.

Beispielsweise können Kunden hierdurch personalisierte Produktempfehlungen basierend auf deren Bestellhistorie ausgespielt werden.

Des Weiteren sollten dem Kunden möglichst viele Selbstbedienungstools angeboten werden, um Produkte nach den individuellen Bedürfnissen anzupassen bzw. zu konfigurieren.

Web-Apps

Wie schon in den letzten Jahren sichtbar wurde, werden auch 2021 Progressive Web-Apps eine große Rolle im E-Commerce spielen. Die Hybridisierung aus Website und nativer App ist so konstruiert, dass Websites sich als App installieren lassen und so die native App obsolet machen. Durch eine gut ausgetüftelte Caching-Struktur laden dazu Webseiten (bis zu) 10-mal schneller und sind offline verfügbar – mit allen Funktionen, die eine App bietet (Standortermittlung, Push-Mitteilungen, etc.).

Beispielsweise können mithilfe der Handykamera Barcodes auf Produkten oder Formularen gescannt werden, um auf einfachste Weise weitere Informationen anzubieten oder Kunden die Möglichkeit zu bieten, Nachbestellungen aufzugeben.

Unternehmen ist es möglich, per Push-Benachrichtigungen auf Rabatte oder Angebote hinzuweisen oder auf den Restock eines Produktes aufmerksam zu machen.

Mit Sicherheit sicher!

Sicher ist sicher! Das vergangene Jahr hat tiefe Spuren hinterlassen. In nahezu allen Branchen wurde ein Umdenken angestoßen, auf welches mit verschiedenen Maßnahmen auf die Begebenheiten reagiert wurden. Auch Back-End-Abläufe wurden verändert, um die Mitarbeiter in Lager und Geschäft zu schützen. Dabei stand das 2020 viel genutzte Wort „kontaktlos“ im Vordergrund – sowohl bei der Bezahlung, der Lieferung als auch bei der Arbeit.

Auch das Angebot von „Click and Collect“ wurde 2020 erweitert und erfreute sich großer Beliebtheit – egal ob im B2C oder B2B Bereich. Die dadurch resultierenden Vorteile auf Kunden- und auch Händlerseite will man auch 2021 nicht missen müssen.

2021: Das Jahr des Content Marketings

Kein wirklich neues Konzept, jedoch noch weitlaufend unterschätzt: Die Auswirkungen von Content Marketing. Content is King – auch 2021!

Bei der steigenden Vielzahl an Branchenkonkurrenten ist es wichtiger als je zuvor, mit interessantem Content Kunden für sich zu gewinnen – und zu halten. Gerade im B2B Bereich nutzen Entscheidungsträger diverse Suchmaschinen und informieren sich zu den angebotenen Inhalten der Webseiten zusätzlich über Social Media Kanäle und auf Online-Magazinen.

Entscheidend ist hier, mithilfe von Keyword-basierenden und optimierten Content bei den Suchmaschinen aufzuscheinen und durch das Angebot hochwertiger Inhalte zu überzeugen. Werden Inhalte nicht nur auf der eigenen Webseite / dem eigenen Onlineshop gezeigt, sondern auch gezielt auf Social Media eingesetzt, kann eine Community entstehen, die Unternehmensinhalte auf ihren eigenen Profilen teilen und somit die Bekanntheit steigern.

Um Interaktionen und Engagement von Konsumenten zu steigern, ist der Einsatz von interaktiven Inhalten ratsam. Neben dem Stellen von Fragen oder einer Abstimmung sorgen in der Regel auch die Verwendung von Videos und anderen Grafiken für mehr Aufmerksamkeit und Interaktion.

Im Anmarsch: Voice Search Marketing

„Hey Alexa, zeig mir die E-Commerce-Trends für 2021“ – die Suche mithilfe digitaler Sprachassistenten freut sich an immer mehr Beliebtheit. Derzeit geben Alexa, Google, Cortana und Siri größtenteils Antworten auf Fragen wie „Wie ist das Wetter?“ oder „Wo befindet sich der nächste Friseur?“. Doch in Zukunft kann die Sprachsuche auch die Auffindbarkeit der Webseite erhöhen. Da Sprachassistenten lediglich eine Antwort geben, ist es bei der Voice Search entscheidend, im Suchmaschinen-Ranking auf der ersten Position zu landen. Damit direkt auf die hauseigene Webseite geleitet wird, sollte man die „beste Antwort“ auf die Suchanfrage liefern können. Dafür ist es ratsam, den Content auf Fragen und Longtail-Keywords sowie die Strukturierung der Daten zu optimieren.

Herausforderungen für 2021

Auch 2021 wird es im E-Commerce verschiedene Herausforderungen geben. Einige der genannten Trends werden von vielen Firmen noch immer vernachlässigt.

Vor allem das Content Marketing bietet nach wie vor großes Potential so wie alles rund um das Thema der Personalisierung.

Unternehmen, die sich an neue Strategien und Technologien wagen, können sich einen echten Vorsprung gegenüber der Konkurrenz erarbeiten.

Janina Zaminer



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