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Man sieht einen geöffneten Laptop über dessen Tastatur zwei Hände sind.

Digitalisierung, jetzt: Status und Ausblick 2021

Die Pandemie hat an vielen Stellen die Digitalisierung über Nacht vom „nice-to-have“-Zukunftsprojekt zum Muss gemacht und weltweit die digitale Transformation stark vorangetrieben. Es hat sich gezeigt, dass digitale Helfer bei der Anpassung an neue Herausforderungen unterstützen können.

(Lesedauer: 4 Minuten)

Laut einer im Handelsblatt zitierten Umfrage des Ifo-Instituts haben im zweiten Quartal 2020 23 Prozent der Unternehmen eine neue Software eingeführt. Auf der anderen Seite bescheinigt die Studie auch Nachholbedarf bei der Digitalisierung.

Hier unterscheiden sich die unterschiedlichen Branchen grundlegend: Handel, Verkehr, Logistik und Tourismus hinken hinterher. Dabei wurde bewertet, wie stark Prozesse, Produkte oder Geschäftsmodelle bereits auf digitalen Technologien aufbauen. Ein weiterer Faktor: Die Qualifikation der Mitarbeiter. Aber auch in den Branchen selbst ergab sich kein einheitliches Bild: Autohersteller und ihre Zulieferer fielen durch hohe Forschungs- und Innovationsaktivitäten positiv auf, ihre Produkte und Geschäftsmodelle setzten aber nur in durchschnittlichem Maße auf digitale Technologien.

Ähnlich sah es im Maschinenbau aus.

Digital = flexibel und kreativ durch die Krise

Unternehmen mit einem hohen Digitalisierungsgrad – sogenannte Digital Leader – kamen vergleichsweise besser durch die Corona-Krise und sind Vorbilder für andere. Im Zuge der Pandemie passten viele Unternehmen ihre Geschäftsmodelle, Produkte oder Services kurzfristig an.

Die Lockdowns seit Beginn 2020 „zwangen“ Betriebe dazu, ihre Wertschöpfung neu zu überdenken.

Es war also Kreativität gefragt – und digitale Lösungen. Beispielsweise ist eine Steigerung bei den Kundenbeziehungen auffällig. Digitale Angebote, Onlineshops, Webinare und Online-Konferenzen ersetzten oft den Kundenbesuch, den Messeauftritt oder das Angebot im Ladengeschäft. Viele Unternehmen nutzen digitale Lösungen, um flexibel auf die Krise zu reagieren.

Digitalisierung ist teils weit fortgeschritten

Die Cloud als flexible Infrastruktur und wichtige Voraussetzung für Innovationen ist ebenso verbreitet wie digitale Kundenbeziehungen in Form von Customer Relationship Management (CRM). Außerdem erkennen immer mehr Unternehmen das große Potential datengetriebener Geschäftsmodelle und dazu softwarebasierte Datenanalysen wie auch zunehmend die Vorteile der Künstlichen Intelligenz (KI).

Immer mehr Betriebe nutzen KI, um vorrausschauende Analysen zu erstellen, die das künftige Kundenverhalten oder den Zustand von Maschinen und Produkten in Echtzeit einschätzen zu können. Künstliche Intelligenz wird als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien gesehen, um die Qualität von Produkten zu verbessern oder etwa Zeit zu sparen.

Kleine Betriebe holen auf

Die Transformationsfortschritte gehen in den verschiedenen Branchen unterschiedlich schnell voran. Ganz vorne liegen Banken und Versicherungen, die seit Jahren die Nase vorne haben – was wenig überrascht. Bankkunden erwarten etwa längst digitalen Service und dies nicht nur in Form von Online-Banking, sondern auch Chat-Möglichkeiten. Ebenfalls vorne liegt die Industrie, sowie Transportunternehmen, bei denen sich Automatisierung und vernetzte Fahrzeuge direkt in der Digitalbilanz auszahlen.

Ebenso nicht überraschend: Große Unternehmen haben auch einen Vorsprung im puncto Digitalisierung. Das liegt nicht nur am größeren Budget, sondern sie haben meist eigene IT-Abteilungen und Experten, die den Wandel forcieren. Kleinunternehmen haben aber im letzten Jahr an vielen Stellen aufgeholt. So haben kleine lokal operierende Handelsbetriebe ihre Vertriebswege digitalisiert und bieten ihre Produkte nun auf Online-Plattformen an.

Eine Branche bleibt jedoch auf der Strecke: das Baugewerbe. Dieses hält immer noch an vielen Stellen an traditionellen Prozessen und Arbeitsweisen fest.

Digital-Katalysator für New Work

2020 rüsteten viele Unternehmen – soweit es möglich war – ihre Mitarbeiter für das Arbeiten im Homeoffice aus – oft unter großen Druck. So veränderte Corona die Arbeitswelt in kürzester Zeit. Dieser Impuls wird vermutlich auch künftig in einigen Branchen bestehen bleiben – und zwar nicht nur in jenen Branchen, die einen hohen Anteil an klassischen Büroarbeitsplätzen haben. Etwa steigt auch im Gesundheitswesen, dem Baugewerbe und im Handel der Einsatz digitaler Lösungen, die mobiles Arbeiten und digitalen Austausch mit Kunden und Partnern erleichtern.

Fazit und Ausblick: Sparen – investieren – digitalisieren

Die Krise hat so deutlich wie nie gezeigt, dass Digitalisierung weder Luxus noch Zukunftsmusik bedeutet, sondern Flexibilität in jeder Situation. Diese Erkenntnis beschleunigt das Tempo der digitalen Transformation und liefert viele Argumente gegen Skeptiker. Unter dem Eindruck der Corona-Krise wollen Unternehmen aller Branchen digitale Prozesse vorantreiben.

Dieses Jahr zwingt allerdings auch viele Unternehmen zu einem Spagat aus Sparmaßnahmen und Investitionen in die digitale Infrastruktur. Dabei gibt es klare Prioritäten bei den Investitionen: Mobile Endgeräte und Kommunikationstools sind Dauerbrenner, wie auch Themen wie IT-Sicherheit und Datenschutz. Es bleibt zu hoffen, dass viele erkennen, dass Digitalisierung auch die Kosten durch mehr Effizienz senken kann und so diese Herausforderung löst.

Janina Zaminer, übernommen von Oliver Henrich



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